In dieser Arbeit präsentieren wir einen konstruktiven Beweis, dass die reine SU(3) Yang-Mills-Theorie auf R⁴ als nichttriviale Wightman-Quantentheorie existiert und eine strikt positive Massenspalte aufweist. Unser Ansatz bettet die vierdimensionale Eichtheorie als den Null-Modus-Sektor eines fünf-dimensionalen Orbifold-Regulators ein, der die Eichinvarianz und die Reflexionspositivität bewahrt. Eine konvergente gemeinsame Polymererweiterung auf dem Wilson-Gitter bietet eine einheitliche Kontrolle der Kontinuum (a->0) und unendlichen Volumen (L->∞) Grenzen; eine Osterwalder-Schrader-Rekonstruktion ergibt eine einzigartige Vakuum-Wightman-Theorie; ein nichtperturbativer BRST/Nielsen-Argument gewährleistet die Unabhängigkeit der Eichparameter; eine rigoros kontrollierte Operatorprodukt-Erweiterung stimmt mit Daten der ein-Loops Beta-Funktion überein; und eine Sturm-Liouville-Analyse der fünf-dimensionalen Fluktuationen, kombiniert mit Transfer-Matrix-Spektralprojektionen, isoliert eine strikt positive Glueball-Masse m0. Alle Schritte basieren auf expliziten Epsilon-Delta-Schätzungen und kombinatorischen Grenzen für SU(3), was eine verbleibende Lücke zwischen heuristischer Physik und mathematischem Beweis ausschließt.
D. C. Jacobsen (Fri,) untersuchte diese Frage.