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Ziel war es, eine umfassende Bewertung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQoL) bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) verschiedener Aktivitätsgrade vorzunehmen und die Korrelation zwischen klinischen Aktivitätsmaßen und HRQoL-Instrumenten zu evaluieren. Diese Forschung analysierte auch das Ausmaß, in dem verschiedene Aspekte der HRQoL (körperlich, psychologisch und sozial) betroffen waren. Design: Querschnittsstudie, beobachtend, nicht-interventionell. Setting: Die Studie wurde an der Abteilung für Rheumatologie und Immunologie des Qilu-Krankenhauses der Shandong-Universität durchgeführt. Methoden: Von Dezember 2019 bis Oktober 2020 nahmen insgesamt 340 RA-Patienten an der Umfrage teil, die anhand von Gelegenheitsstichproben durchgeführt wurde. Drei generische Instrumente, EQ-5D-5L, SF-12 und das AQoL-4D, sowie ein RA-spezifisches Instrument, der Stanford Health Assessment Questionnaire Disability Index (HAQ-DI), wurden eingesetzt, um die HRQoL der Patienten zu bewerten. Der Disease Activity Score 28-Erythrocyte Sedimentation Rate (DAS28-ESR) wurde von Ärzten verwendet, um die klinische Aktivität der Patienten zu messen. Multivariable lineare Regression wurde verwendet, um die HRQoL der Patienten über verschiedene Aktivitätsniveaus hinweg zu vergleichen. Die Spearman-Korrelation wurde eingesetzt, um die Korrelation zwischen der von Ärzten berichteten klinischen Aktivität und der HRQoL zu bewerten. Ergebnisse: Insgesamt nahmen 314 Patienten mit RA an dieser Studie teil. Der Durchschnittswert des HAQ-DI betrug 0,87 (SD: 0,91). Unter Verwendung der Patienten in der klinischen Remissionsgruppe als Referenz zeigten Patienten in den Gruppen mit mäßiger und hoher Krankheitsaktivität signifikant reduzierte gesundheitsstaatliche Nutzwerte und HRQoL-Werte (alle p<0,05). Im Gegensatz dazu gab es einen Anstieg der HAQ-DI-Werte, was auf eine größere Beeinträchtigung hinweist (p<0,05). Alle im Rahmen der Studie eingesetzten Instrumente tendierten dazu, die Krankheitsaktivität anhand mehrerer Kriterien zu unterscheiden, wobei die Werte eine moderate bis starke Korrelation mit der RA-Aktivität zeigten (|r s |=0,50 bis 0,65). Unter ihnen wies das krankheitsspezifische Instrument die höchste Korrelation auf. Schlussfolgerungen: RA kann erhebliche Beeinträchtigungen der HRQoL der Patienten sowohl in Bezug auf die körperliche als auch auf die psychosoziale Funktionsfähigkeit haben. Angesichts der starken Korrelation zwischen klinischer Aktivität und HRQoL-Werten und der Tatsache, dass HRQoL eine wichtige klinische Ergänzung sein kann. Das EQ-5D-5L ist wahrscheinlich das am besten geeignete generische Messinstrument zur Messung der HRQoL bei RA-Patienten.
Feng et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.