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Die periprosthetische Osteolyse (PPO) ist die häufigste Ursache für das Versagen von Gelenkersatzoperationen. Ihr Fortschreiten beinhaltet sowohl biologische als auch mechanische Faktoren. Die durch Abrieb aus der Wechselwirkung von Ablagerungen und Zellen induzierte Osteoklastogenese, die letztendlich zu übermäßiger Knochenerosion führt, wird als die Hauptursache für PPO angesehen; daher ist die gezielte Behandlung von Osteoklasten ein vielversprechender Therapieansatz. Derzeit verfügbare Medikamente haben verschiedene Nebenwirkungen und Einschränkungen. Artemisinic acid (ArA) ist ein Sesquiterpen, das aus dem traditionellen Kraut Artemisia annua L. isoliert wurde und verschiedene pharmakologische Wirkungen wie antimalariale, entzündungshemmende und antioxidative Aktivitäten aufweist. Daher zielte diese Studie darauf ab, die Wirkung von ArA auf die Osteoklastenbildung und die knochenresorbierenden Funktionen in vitro sowie die Abriebpartikel-induzierte Osteolyse in vivo zu untersuchen und ihren molekularen Wirkmechanismus zu erkunden. Hier berichten wir, dass ArA die RANKL-stimulierte Osteoklastenbildung und -funktion hemmt. Mechanistisch unterdrückt ArA die intrazellulären Reaktiven Sauerstoffspezies durch Aktivierung der antioxidativen Antwort über die Hochregulierung des Transkriptionsfaktors Nrf2. Es hemmt auch die mitogenen aktivierten Kinasen (MAPK) und die Kernfaktor-κB (NF-κB)-Signalwege sowie die Transkription und Expression von NFATc1 und c-Fos. In vivo-Experimente zeigten, dass ArA die Osteoklastenbildung reduziert und die durch Titanpartikel induzierte Calvarien-Osteolyse mildert. Zusammenfassend hebt unsere Studie hervor, dass ArA mit seinen osteoprotektiven und antioxidativen Effekten ein vielversprechendes Therapeutikum zur Prävention und Behandlung von PPO und anderen osteoklastenvermittelten osteolytischen Erkrankungen ist.
Gao et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.