Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Einführung Wir berichten über einen Fall einer 60-jährigen Patientin, die sich einer robotergestützten bilateralen parastomalen Hernienreparatur mit zwei intraperitonealen Trichtermaschen unterzogen hat. Die Patientin hatte eine Vorgeschichte mit der Resektion eines Leiomyosarkoms im Becken, was zur Schaffung von zwei künstlichen Darmöffnungen durch eine mediane Laparotomie führte. Diese Öffnungen umfassten eine Descendostomie im linken Unterbauch und einen Ileum-Conduit im rechten Unterbauch. Die CT-Untersuchung zeigte eine 4,5 × 8 cm große MII, MIII, WII inzisionelle Hernie der Mittellinie und eine 3,8 × 5,2 cm große parastomale Hernie an der Stelle des Ileum-Conduits sowie eine 3,9 × 4,1 cm große parastomale Hernie an der Stelle der Descendostomie. Methoden Die robotischen Trokare wurden im oberen Abdomen direkt unter der Rippenbögen platziert. Nach Adhäsiolyse und Mobilisation der beiden Darmabschnitte wurden zwei intraperitoneale Trichtermaschen von 16 × 16 cm um beide Stomas platziert. Im Unterbauch war die Mittellinie bereits durch die beiden Stoma-Maschen bedeckt. Im oberen Abdomen wurde zusätzlich ein 10 × 10 cm großes PVDF-Maschennetz platziert, um die gesamte Narbe abzudecken. Ergebnisse Die postoperative Genesung verlief ohne Komplikationen. Da eine laxative Behandlung notwendig war, verzögerte sich die Entlassung. Einen Monat nach der Operation ist die Patientin beschwerdefrei und zeigt keine Anzeichen eines Wiederauftretens. Fazit Die Behandlung von bilateralen parastomalen Hernien stellt technische Herausforderungen dar und ist nicht für traditionelle Verfahren mit seitlicher Trokarplatzierung geeignet. In Fällen, in denen eine kraniale oder kaudale Trokarpositionierung möglich ist, erweist sich die Anwendung eines intraperitonealen Trichtermessens als effektiver Ansatz zur Behandlung von bilateralen parastomalen Hernien.
Mück et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: