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Hintergrund: Angesichts der persistierenden Natur und höheren Prävalenz von Schlaflosigkeit bei Krebspatienten und -überlebenden im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung besteht ein Bedarf an effektiven Behandlungsstrategien. Diese systematische Überprüfung und Metaanalyse zielte darauf ab, die verfügbaren Beweise für die Wirksamkeit von pharmacologischen und nicht-pharmacologischen Interventionen gegen Schlaflosigkeit bei erwachsenen Krebspatienten und -überlebenden umfassend zu bewerten. Methoden: Nach den PRISMA-Richtlinien analysierten wir Daten aus 61 randomisierten kontrollierten Studien mit 6528 Teilnehmern. Die Interventionen umfassten pharmacologische, körperliche und psychologische Behandlungen, mit einem Fokus auf die Schwere der Schlaflosigkeit sowie sekundäre Schlaf- und Nicht-Schlaf-Ergebnisse. Frequentistische und bayesianische analytische Strategien wurden zur Datensynthese und -interpretation eingesetzt. Ergebnisse: Kognitive Verhaltenstherapie für Schlaflosigkeit (CBT-I) erwies sich als die wirksamste Intervention zur Reduzierung der Schwere von Schlaflosigkeit bei Krebsoverlebenden und zeigte darüber hinaus signifikante Verbesserungen bei Müdigkeit, depressiven Symptomen und Angst. CBT-I zeigte einen großen Postinterventionseffekt (g=0,86; 95%-Konfidenzintervall CI = 0,57 bis 1,15) und einen mittleren Effekt bei Nachuntersuchung (g=0,55; 95%-CI = 0,18 bis 0,92). Weitere Interventionen wie helles Weißlichttherapie, Schlaf Medikamente, Melatonin, Bewegung, Körper-Geist-Therapien und achtsamkeitsbasierte Therapien zeigten Vorteile, jedoch waren die Beweise für ihre Wirksamkeit weniger überzeugend im Vergleich zu CBT-I. Kurzzeitige Verhaltenstherapie für Schlaflosigkeit zeigte sich vielversprechend als weniger belastende Alternative für Patienten in aktiver Krebsbehandlung. Schlussfolgerungen: CBT-I wird als Erstlinientherapie für Schlaflosigkeit bei Krebsoverlebenden unterstützt, mit signifikanten Vorteilen, die bei Schlaf- und Nicht-Schlaf-Ergebnissen beobachtet wurden. Die Ergebnisse heben auch das Potenzial weniger intensiver Alternativen hervor. Die Forschung liefert wertvolle Einblicke für die klinische Praxis und unterstreicht den Bedarf an weiterer Erkundung der Komplexität von Schlafstörungen bei Krebspatienten und -überlebenden.
Nissen et al. (Di.) untersuchten diese Frage.