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Erinnerungen an Erfahrungen sind oft miteinander verbunden, wobei das Erinnern an eine Erfahrung Erinnerungen an andere hervorrufen kann. Man kann zeitlich weit auseinanderliegende Ereignisse aufgrund ihrer Bedeutung verknüpfen oder nah beieinanderliegende Ereignisse gemeinsam abrufen. Die Verknüpfung basierend auf zeitlicher Organisation wurde in einfachen Listenlernparadigmen untersucht, aber weniger ist bekannt darüber, wie sich diese Effekte in realen Erfahrungen manifestieren. Hier untersuchen wir, wie bedeutungsvolle Verbindungen in einer realitätsnahen Erzählung mit dem zeitlichen Kontext interagieren, um den Recall-Erfolg und die Organisation zu beeinflussen. Die Teilnehmer kodierten Bildgeschichten mit mehreren Handlungssträngen, von denen einige über die Zeit hinweg verbunden waren (Kohärente Erzählungen), während andere es nicht waren (Unverbundene Erzählungen). In Experimenten mit Charakterhinweisen (N=39 und N=36) und freiem Abruf (N=39) wurden Kohärente Erzählungen besser erinnert als Unverbundene Erzählungen, unabhängig von der zeitlichen Distanz zwischen den Ereignissen. Darüber hinaus neigten zeitlich getrennte Paare von Ereignissen in Kohärenten Erzählungen dazu, zusammenhängend erinnert zu werden, was darauf hindeutet, dass Menschen Erinnerungen basierend auf bedeutungsvollen Verbindungen und nicht nur auf der zeitlichen Struktur verbinden.
Delarazan et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.