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Zweck dieser Studie war es, die psychologischen und adaptiven Schwierigkeiten, mit denen nordkoreanische Flüchtlinge konfrontiert sind, sowie ihre Beratungserfahrungen zu erkunden. Die Teilnehmer dieser Studie waren 172 nordkoreanische Flüchtlinge (80 Männer und 92 Frauen) in Südkorea. Die Daten wurden mittels unabhängiger Stichproben-t-Tests und Häufigkeitsanalyse mit Chi-Quadrat-Test analysiert. Die Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden: Erstens lagen die Werte für Depression, Angst und Somatisierung bei den Befragten unter dem durchschnittlichen Wert von 3 Punkten. Ihre Werte für PTSD lagen jedoch über dem klinischen Standard von 15 Punkten, was darauf hinweist, dass diese Stichprobe nordkoreanischer Flüchtlinge im Allgemeinen an PTSD litt. Zweitens wurde festgestellt, dass Frauen, Menschen, die weniger als 5 Jahre in der südkoreanischen Gesellschaft niedergelassen waren, und Menschen ohne soziale Unterstützung mehr psychologische und adaptive Schwierigkeiten erfuhren; diese Gruppen wären daher die logischen ersten Zielgruppen für psychologische Beratungshilfe. Drittens war eines der schwierigsten Dinge, mit denen nordkoreanische Flüchtlinge bei der Anpassung an das Leben in Südkorea konfrontiert waren, der zwischenmenschliche Kontakt. Schließlich äußerten nordkoreanische Flüchtlinge den Bedarf an einer Organisation, die psychologische Beratung bieten könnte, die auf ihre besonderen sozio-kulturellen und psycho-behavioralen Merkmale abgestimmt ist, und dass sie bereit wären, eine solche Organisation zu nutzen, wenn sie eingerichtet würde. Diese Ergebnisse führten zu einer Diskussion zukünftiger Richtungen für die psychologische Beratung von nordkoreanischen Flüchtlingen.
Lee et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.