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Zusammenfassung Die chemische Dampfabscheidung (CVD) Polymerisation ist ein häufig verwendeter Ansatz in der Oberflächenchemie, der eine substratunabhängige Plattform für bioaktive Oberflächenfunktionsierungsstrategien bietet. Diese Arbeit untersucht die Arbuzov-Reaktion von halogenierten Polymerbeschichtungen, die leicht über CVD-Polymerisation erhältlich sind, wobei poly(4‐chloro‐para‐xylylen) (Parylene C) als Modellsubstanz verwendet wird. Die Postpolymerisationsmodifikation dieser Beschichtungen mittels katalysatorfreier und UV-induzierter Arbuzov-Reaktion mit Phosphiten führt zu phosphonatfunktionalisierten Polymeren. Die Kombination aus Infrarot-Reflexions-Absorptions-Spektroskopie (IRRAS), Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS) und Zeit‐der-Flug sekundär-Ionen-Massenspektrometrie (ToF‐SIMS) liefert detaillierte Einblicke in den Reaktionsverlauf. Zeitabhängige Studien deuten darauf hin, dass die unpolaren Phosphite tief in die CVD-Filme eindringen und mit dem Polymerfilm reagieren. Darüber hinaus bestätigen ToF‐SIMS, Rasterelektronenmikroskopie (SEM) und Rasterkraftmikroskopie (AFM) die räumliche Kontrolle der Reaktion, was zu lokalisierten chemischen und topographischen Oberflächenmodifikationen führt, die durch Veränderungen in der Interferenzfarbe, Fluoreszenz und Benetzbarkeit erkennbar sind. Vorläufige 3D-Fluoreszenzspektroskopie-Untersuchungen zeigen ein einstellbares Nahinfrarot-Emission dieser Polymerfilme an. Diese Arbeit ist der erste Schritt zur Erzeugung multifunktionaler Polymerbeschichtungen auf der Basis chemisch modifizierbarer, CVD-Polymere mit potenziellen Anwendungen in Biomaterialien, Sensoren oder Optoelektronik.
Plank et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.