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Die Biodiversität und nachhaltige Entwicklung in Subsahara-Afrika (SSA) wird erheblich von invasiven Pflanzenarten (IAPs) beeinträchtigt. Zunehmende Pflanzeninvasionen in SSA gefährden die landwirtschaftliche Produktivität, den Erhalt der Biodiversität und andere sozioökonomische Aktivitäten, was wiederum die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) in Gefahr bringt. Um IAPs effektiv zu bekämpfen, ist das Verständnis ihrer funktionalen Merkmale (morphologische, physiologische und phänologische Merkmale) und deren Integration in die Fernerkundung (RS) von entscheidender Bedeutung. Während funktionale Merkmale die Fitness der IAPs beeinflussen, in einem neuen geografischen Bereich einzudringen und sich dort zu etablieren, unterstützt die RS deren Fernstudie, Abgrenzung, Kartierung und Vorhersage möglicher Invasionen. Die Informationen zu diesem Studienbereich wurden durch die Überprüfung verschiedener bestehender Studien gesammelt, die zwischen 2000 und 2024 veröffentlicht wurden. Basierend auf dieser Überprüfung wurde festgestellt, dass die Mehrheit der IAPs schnell wachsend (oder akquisitiv) ist, eine kürzere Blattlebensdauer, größere Blätter und eine höhere Pflanzenhöhe aufweist, was letztlich zu einer höheren Ressourcenakquisitionsfähigkeit führt. Wir haben ferner festgestellt, dass es in der SSA nur begrenzte Studien zu den funktionalen Merkmalen von IAPs und deren Integration in die RS gibt. Viele in der Region durchgeführte Studien konzentrieren sich hauptsächlich auf die Verteilung von IAPs. Beweise aus vorherigen Studien zeigten, dass auf funktionalen Merkmalen basierende Fernerkundungsforschung (FTRS) nicht nur die Erkennung und Kartierung verbessert, sondern auch vorhersagt, ob eine bestimmte fremde Pflanze invasiv werden oder ihren Verbreitungsbereich erweitern kann. Daher könnte der Einsatz des FTRS-Ansatzes das Management von IAPs in der SSA unterstützen und letztendlich die SDGs erreichen. Unser Überblick erörtert die Auswirkungen von IAPs in der SSA (z.B. Angola, Tansania, Benin, Kenia, Uganda, Ruanda, Sambia, Burundi, Simbabwe, Botswana, Malawi usw.) und auf die Verwirklichung der SDGs; funktionale Merkmale und deren Einfluss auf neue Invasionen; und die Bedeutung der Integration funktionaler Merkmale in die RS.
Ojija et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.