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Zusammenfassung Zweck: Diese Studie untersucht Änderungen in CD8+ Zellen, dem CD8+/Foxp3 Verhältnis, der HLA I-Expression und der Dichte von Immun-Koregulatoren bei der Diagnose und nach neoadjuvanter Chemotherapie (NACT), wobei Änderungen mit klinischen Ergebnissen korreliert werden. Experimentelles Design: Multiplexe Immun-Profilierung und Zell-Clustering-Analyse wurden an gepaartem, abgestimmtem Ovarialkrebsproben durchgeführt, um das Immun-Tumormikroumfeld (iTME) bei der Diagnose und unter NACT bei Patienten, die in die CHIVA-Studie (NCT01583322) eingeschrieben waren, zu charakterisieren. Ergebnisse: Mehrere Immunzell-(IC) Subgruppen und Immun-Koregulatoren wurden vor/nach NACT quantifiziert. Bei der Diagnose waren Patienten mit höheren CD8+ T-Zellen und HLA I+-angereicherten Tumoren mit einem besseren Ergebnis verbunden. Das Verhältnis von CD8+/Foxp3+ nahm nach NACT signifikant zu, zugunsten einer erhöhten Immunüberwachung, und der Zustrom von CD8+ T-Zellen sagte bessere Ergebnisse voraus. Die Clustering-Analyse stratifizierte Tumoren vor NACT in vier Subgruppen: hohe Binf, angereichert in B-Clustern; hohe Tinf und niedrige Tinf, entsprechend ihrer CD8+ Dichte; und Wüstencluster. Zu Beginn waren diese Cluster nicht mit den Patientenergebnissen korreliert. Unter NACT wurden die Tumoren in drei Cluster segregiert: hohe BinfTinf, niedrige Tinf und Wüste. Das hohe BinfTinf, vielfältiger in der IC-Zusammensetzung mit T-, B- und NK-Zellen, korrelierte mit verbesserter Überlebenschance. PDL1 wurde selten exprimiert, während TIM3, LAG3 und IDO1 häufiger vorkamen. Schlussfolgerungen: Es bestehen mehrere iTMEs während der Tumorevolution, und die Auswirkungen von NACT auf das iTME sind heterogen. Die Clustering-Analyse von Patienten enthüllt mehrere IC-Subgruppen innerhalb des Ovarialkarzinoms und kann zukünftige personalisierte Ansätze leiten. Die gezielte Ansprache verschiedener Kontrollpunkte wie TIM3, LAG3 und IDO1, die häufiger vorkommen als PDL1, könnte die antitumorale Immunität in dieser anti-PDL1-resistenten Malignität effektiver nutzen.
Yaniz‐Galende et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.