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Ziel: Ziel der Studie war es, die Auswirkungen von Beschaffungspraktiken auf die Kommerzialisierung von Wasser und die Erbringung privater Dienstleistungen im Nairobi City County, Kenia, zu erörtern. Methoden: In dieser Forschung wurden quantitative und qualitative Methoden zur Datenerhebung und -analyse verwendet. Die Datenerhebung erfolgte durch Interviews mit Schlüsselpersonen und Fragebögen. Sekundärdaten wurden aus Bibliotheksforschungsmaterialien, Internetrecherchen und Dokumentenanalysen gewonnen. Der Forscher verwendete beschreibende Analyse- und Inhaltsanalysetechniken zur Analyse der Daten. Bei der Auswahl der Teilnehmer aus den Einwohnern von Nairobi City wurde eine einfache Zufallsstichprobe verwendet. Die Zielpopulation bestand aus 4.397.073 Einwohnern des Nairobi City County und 635 Mitarbeitern des Ministeriums für Wasser, Sanitation und Bewässerung; zwei Abteilungen wurden im Ministerium ins Visier genommen, d.h. die Abteilung für Wasser-, Abwasser- und Sanierungsentwicklung und die Abteilung für Wasserinfrastrukturentwicklung, die insgesamt 168 im Dienst befindliche Mitarbeiter hat. Ergebnisse: Die Studie ergab, dass die Komponenten der Kommerzialisierung von Wasser die Qualitätskontrolle und den gleichberechtigten Zugang zu Wasser durch die Bewohner erheblich beeinflussen. Diese Komponenten sind Beschaffungspraktiken, Standardisierungsmechanismen und das Überwachungsmandat durch staatliche Behörden, d.h. WASREB (Water Services Regulatory Board) und WARMA (Water Resources Management Authority). Die Studie schlussfolgert, dass gute Beschaffungspraktiken Integrität und Professionalität in der Bereitstellung privater Wasserdienstleistungen fördern. Empfehlungen: Es besteht die Notwendigkeit, dass die Regierung über ihre genehmigten Agenturen WASREB und WARMA maßgeschneiderte Richtlinien entwickelt, die besser auf die einzigartigen informellen Dienstleister der kenianischen Gesellschaft abgestimmt sind, anstatt sie alle unter einer einheitlichen Richtlinie zu regeln. Es ist notwendig sicherzustellen, dass private Wasserversorgungsanbieter qualitativ hochwertige und erschwingliche Dienstleistungen gemäß den Vorgaben der Regierung und ihrer Agenturen erbringen. Die Regierung sollte private Wasserunternehmen, die sich um eine Lizenz zur Erbringung von Wasserdienstleistungen beworben haben, gründlich untersuchen; und dies nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch die kleinen Wasserstellen sollten gründlich geprüft werden. Die staatliche Agentur WASREB sollte häufiger unangekündigte Kontrollen bei WSPs (Wasserversorgungsunternehmen) durchführen, anstatt sich nur auf vierteljährliche Kontrollen und Besuche zu beschränken.
Mmboga et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.