Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Der italienische Gesetzgeber hat mehrere Instrumente eingeführt, um nicht gemeldete Arbeit und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in der Landwirtschaft zu entmutigen, überwiegend von strafrechtlicher und repressiver Natur. Unter den direkten und indirekten politischen Maßnahmen stellt das ‚Netzwerk für qualitativ hochwertige landwirtschaftliche Arbeit‘ einen interessanten Ansatz dar, um eine ‚Whitelist‘ von Landwirten zu erstellen, die den Arbeitsvorschriften entsprechen. Ein Gesetzesvorschlag beabsichtigt, das ethische Label ‚Qualitative Landwirtschaftliche Arbeit‘ (QAW) einzuführen, um Landwirte zu ermutigen, dem Netzwerk beizutreten, dem sich ein begrenzter Prozentsatz an Betrieben angeschlossen hat. Diese Studie zielt darauf ab, die Verbraucherpräferenzen für das QAW-Label im italienischen Obstsektor zu untersuchen. Wir führten ein Wahlexperiment mit einer Stichprobe von 324 Verbrauchern durch. Die Zahlungsbereitschaft für ethische Labels wurde vor und nach der Informationsbehandlung geschätzt, um die potenziellen Auswirkungen von Werbe- und Informationskampagnen zu bewerten. Die Informationsbehandlung vermittelte eine klare und prägnante Nachricht über das QAW-Projekt und sein ethisches Label. Die Ergebnisse zeigen, dass Verbraucher bereit wären, einen hohen Preisaufschlag für Obst zu zahlen, das unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurde, was darauf hindeutet, dass es möglicherweise einen Marktraum für das QAW-Label gibt. Darüber hinaus nehmen Verbraucher Umweltaussagen und soziale Nachhaltigkeitsansprüche als komplementäre Kontexte wahr, in denen beide Dimensionen der Nachhaltigkeit relevant sind. Grafische Zusammenfassung
Rossi et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.