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Meta-Analysen deuten darauf hin, dass Religiosität eine positive Beziehung zur psychischen Gesundheit hat. Methodologische Bedenken schränken jedoch die Ergebnisse ein. Ziel der Studie war es, lineare und kurvilineare Beziehungen zwischen Religiosität, Spiritualität und psychischer Gesundheit unter Verwendung von Open-Science-Praktiken und einer multinationalen Stichprobe zu analysieren. Die Beziehungen zwischen selbsterklärter Religiosität, Spiritualität, Depression, Angst, Stress und Lebenszufriedenheit wurden mithilfe gemischter linearer Regressionsanalysen aus einem öffentlich verfügbaren multinationalen Datensatz von Teilnehmern (N = 1.754; acht Länder: Brasilien, Indonesien, Thailand, China, Russland, Indien, Türkei und die Vereinigten Staaten) bewertet. Innerhalb einer multinationalen Stichprobe war Religiosität mit Depression (β = −0,09, p < .001, 95% CI −0,15, 0,04) und Lebenszufriedenheit (β = 0,22, p < .001, 95% CI .17, .27) assoziiert, jedoch nicht mit Angst oder Stress. Religiosität war quadratisch mit Angst (β = −0,07, p = .03, 95% CI −0,13, −0,01) und Stress (β = −0,06, p = .05, 95% CI −.012, .00) assoziiert, jedoch nicht mit Depression oder Lebenszufriedenheit. Spiritualität war mit Depression (β = −0,08, p < .001, 95% CI −.13, .03) und Lebenszufriedenheit (β = 0,14, p < .001, 95% CI .09, .19) assoziiert, jedoch nicht mit Angst oder Stress. Spiritualität hatte keine quadratischen Assoziationen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, methodologische Einschränkungen zu berücksichtigen und die Bedeutung sowie Undurchsichtigkeit der Beziehungen zwischen Religiosität, Spiritualität und psychischer Gesundheit anzuerkennen.
Karki et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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