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Jüngste Untersuchungen haben hervorgehoben, dass die linguistischen Eigenschaften der Kontexte, in denen Bilinguale eingetaucht sind, für Verarbeitungsunterschiede sowohl auf lexikalischer als auch auf kognitiver Ebene verantwortlich sein könnten. Die vorliegende Studie untersuchte, inwieweit die verbale und nonverbale kognitive Leistung von Bilingualen in Abhängigkeit von zwei unterschiedlichen Sprachverwendungskontexten variierte: separat oder integriert. Der separate Kontext war durch die Verwendung von Spanisch und Englisch in spezifischen Situationen und mit unterschiedlichen Gesprächspartnern gekennzeichnet, während der integrierte Kontext durch die häufige Verwendung beider Sprachen in den gleichen Situationen und mit denselben Gesprächspartnern charakterisiert wurde. Die Teilnehmer waren zwei Gruppen junger mexikanischer sequenzieller Spanisch-L1–Englisch-L2-Bilingualer (n = 50, 34 Frauen), die entweder die separate oder integrierte Verwendung beider Sprachen angaben. Wir fanden eine positive Korrelation zwischen der Gesamtsprachlichen Exposition und der Anzahl produzierter Wörter in Englisch in einer Kategorien-Flüssigkeit-Aufgabe für Bilinguale im integrierten Kontext. Unsere Ergebnisse zeigten auch, dass häufigeres Code-Switching positiv mit der Größe des Interferenzeffekts korrelierte, gemessen mit einer Flanker-Aufgabe, jedoch nur für Teilnehmer im separaten Kontext. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die separate oder integrierte Verwendung der dominanteren Sprache (L1) und der weniger dominanten (L2) die Leistung von Bilingualen in verbalen und nonverbalen kognitiven Aufgaben unterschiedlich beeinflussen kann.
Raisman-Carlovich et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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