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Hintergrund: Bluttransfusion ist eines der wichtigsten Aspekte bei der Behandlung von Patienten mit verschiedenen medizinischen Erkrankungen wie Thalassämie und Sichelzellanämie. Trotz dieser Tatsache zögern viele Saudis, Blut zu spenden, und wissen nicht, ob Blutbanken Blut benötigen. Ziele: Evaluierung des Wissens, der Einstellungen, Motivatoren und Barrieren zur Blutspende bei Erwachsenen im Regierungsbezirk Al-Qunfudah, Saudi-Arabien. Methoden: Eine beschreibende Querschnittsstudie wurde an einer Convenience-Stichprobe von 416 Erwachsenen aus dem Regierungsbezirk Al-Qunfudah und dessen Abhängigkeiten unter Verwendung eines online selbstverwalteten Fragebogens durchgeführt. Die gewonnenen Daten wurden statistisch mit SPSS Version 21 (IBM Corp., Armonk, New York, USA) analysiert. Ergebnisse: Von 416 Befragten hatten genau 232 (55.8%) insgesamt gutes Wissen über Blutspenden, und 334 (80.3%) nahmen es positiv wahr. Das beste Wissen über Blutspenden wurde bei den 21-24-Jährigen (p = 0.012), Männern (p = 0.008), Hochschulabsolventen (p = 0.048), Personen mit Regierungsjob (p = 0.001) und bei denen mit einer Vorgeschichte von Blutspenden (p = 0.001) festgestellt. Zu den Motivatoren gehörten religiöse Motive (88.2%, n = 367), Selbstzufriedenheit (63.2%, n = 263) und Wiederherstellung der Blutzirkulation (56.7%, n = 236). Barrieren zur Blutspende waren die Angst, sich zu infizieren (27.6%, n = 115), Nadelphobie (23.6%, n = 98), Angst vor allgemeiner Schwäche (22.8%, n = 95), nicht zu wissen, wie man spendet (16.8%, n = 70) und Angst davor, Blut zu sehen (13.2%, n = 55). Fazit: Obwohl Erwachsene im Regierungsbezirk Al-Qunfudah in Saudi-Arabien eine positive Einstellung zur Blutspende hatten, verfügten sie über unzureichendes Wissen darüber. Jünger zu sein, männlich zu sein, Hochschulausbildung zu haben, in Regierungsjobs zu arbeiten und eine Vorgeschichte von Blutspenden zu haben, waren Faktoren, die mit gutem Wissen über Blutspenden verbunden waren. Die häufigsten Motivatoren waren religiöse, finanzielle und gesundheitsfördernde. Allerdings waren Angst vor Infektionen, Nadelstichen, Angst vor Schmerzen und Hemophobie die festgehaltenen Barrieren. Es wird empfohlen, gesundheitliche Aufklärung zu betreiben, um öffentliche Bedenken über Blutspenden zu berücksichtigen und deren Vorteile darzustellen.
Alkalash et al. (2024) haben diese Frage untersucht.
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