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Zusammenfassung Während die COVID‐19-Pandemie die Bildung weltweit störte, waren Sonderpädagogische Schulen in einkommensschwachen und -mittleren Ländern besonders betroffen. Lernende in diesen Kontexten hatten oft keinen Zugang zu unterstützenden Technologien und individualisierten Anpassungen von Materialien in ihrem häuslichen Umfeld. Diese Studie hatte zum Ziel, die Erfahrungen von Sonderpädagogen zu erkunden, wie die Lockdown-Beschränkungen ihre Bildungspraktiken beeinträchtigt hatten. Es wurden detaillierte, halbstrukturierte Interviews mit 12 Sonderpädagogen in den Provinzen Gauteng und Westkap in Südafrika durchgeführt und durch die Linse der interpretativen phänomenologischen Analyse analysiert. Aus den Interviews entstanden drei Themen. Erstens besprachen die Lehrer, auf welche Weise sie sicherstellten, dass der Lehrplan während des harten Lockdowns fortgeführt wurde. Zweitens besprachen sie die Herausforderungen des Fernunterrichts, und schließlich adressierten sie die Schwierigkeiten, als die Lernenden zum Präsenzunterricht zurückkehrten. Diese Themen werfen Licht auf die Flexibilität, Kreativität und Improvisationsfähigkeit der Lehrer in unsicheren, unvorhersehbaren und unbekannten Bildungsbereichen. Wir ziehen den Schluss, dass es hauptsächlich auf die positiven Lehrer-Lernenden-Beziehungen und das Engagement der Lehrer zurückzuführen war, dass Improvisation und Kreativität möglich und effektiv waren.
Lourens et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.