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Hintergrund: Krebspatienten haben ein hohes Risiko für Komplikationen bei Infektionen, und Kopf- und Halskrebs (HNC) sind dabei keine Ausnahme. Seit Ende 2019 hat SARS-CoV-2 eine globale Gesundheitskrise verursacht, mit hohen Raten und schweren Krankheitsverläufen bei Krebspatienten. Krankenhausaufenthalte, Chirurgie und Strahlentherapie wurden schnell als Risikofaktoren für Infektionen beschrieben. Seit März 2020 betreut das Universitätsklinikum Amiens (Frankreich) COVID-19-Patienten, während die Abteilung für Kiefer-Gesichtschirurgie HNC-Patienten ohne Unterbrechung behandelt, selbst während der Lockdown-Phasen. Dennoch bleiben viele Fragen zur Auswirkung auf die Patientenversorgung offen. Ziel dieser Studie ist es, das Management von HNC in unserem Zentrum während des ersten epidemiologischen Höhepunkts zu beschreiben und die Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung auf die Patientenbehandlung zu evaluieren. Methoden: Wir haben retrospektiv 44 HNC-Patienten aufgenommen, die zwischen dem 1. März und dem 31. August 2020 in unserer Abteilung behandelt wurden. Es wurden zwei Gruppen definiert, basierend auf der Betreuungsperiode: Lockdown (März bis Mai) und leichtere Einschränkungen (Juni bis August). Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen typische epidemiologische Merkmale, aufrechterhaltene Behandlungszeiten und nicht herabgestufte Verfahren. Schlussfolgerungen: So konnte während des ersten epidemiologischen Höhepunkts die Kontinuität der Versorgung und die Sicherheit der Patienten dank angemessener Mittel, angepasster Verfahren und eines erfahrenen chirurgischen Teams gewährleistet werden.
Colin et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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