Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Die Schwefelrückgewinnungseinheit ist ein wesentlicher Bestandteil in der Ölraffinerie und der Gasbehandlungseinheit. Sie besteht aus einer MDEA-Anreicherungsanlage, einer Claus-Anlage, einer Nachgasbehandlungsanlage und einer thermischen Verbrennungsanlage. Der Verbrennungsprozess wird verwendet, um die Prozessabläufe in die Atmosphäre freizusetzen. Dabei werden gefährliche und schadstoffhaltige Schwefelverbindungen in Schwefeldioxid umgewandelt. Die Fallstudie dieser Arbeit betrifft einen bestehenden thermischen Verbrenner in der Schwefelrückgewinnungseinheit. Die Ströme bestehen hauptsächlich aus Verbrennungsluft, MDEA-Abgas, Nachgas und Brenngas. Die Temperaturen der Zuflussströme sollen über der aktuellen Betriebstemperatur maximiert werden, um den Brenngasverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken. Die Idee besteht darin, den erzeugten Hochdruckdampf aus dem Abwärmeboiler (WHB) zu nutzen, um die Zuflussströme einschließlich Verbrennungsluft 40°C, Nachgas 140°C und MDEA-Abgas 40°C vorzuwärmen. In dieser Studie ist die Zielvorheiztemperatur 290°C für jeden Strom. Das PROMAX-Softwaretool wird als Simulationswerkzeug verwendet, drei Szenarien wurden ausgewählt, darunter die Maximierung der Nachgas-, Verbrennungsluft- und schließlich der Abgastemperatur. Alle Eingabefelder wurden aus dem Betriebssystem, das als Prozessleitsystem (DCS) bezeichnet wird, gesammelt. Die Ergebnisse zeigen eine bemerkenswerte Reduzierung des Brenngasverbrauchs und der CO2-Emissionen für die drei Szenarien (12,5%, 26% und 36% im Vergleich zur bestehenden Situation der Fallstudie). Daher wird dringend empfohlen, Hochdruckdampf-Vorwärmer an den Zuflussströmen für diese Fallstudie zu installieren, um die Betriebskosten und die CO2-Emissionen zu reduzieren.
Wahid Salem Alzamzam (Mon,) hat diese Frage untersucht.