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Zusammenfassung Dieses Papier plädiert für eine metakognitive Lesart von Kants Lehre der ‚ästhetischen Ideen‘, gemäß der sie die funktionale Rolle genießen, eine Theorie der Kunstinterpretation zu legitimieren. Ich beginne mit einer textuellen Lesart von Kants Lehre der ‚ästhetischen Ideen‘ und stelle das vorherrschende ‚semantische Paradigma‘ in Frage, nach dem ästhetische Ideen entweder die Form oder den Inhalt einer rationalen Idee annähern. Nachdem ich die Beziehung zwischen ästhetischen Ideen und künstlerischer Interpretation aufgezeigt habe, bewerte ich, ob Kants Theorie das liefert, was wir von einer Theorie der künstlerischen Interpretation erwarten. Anschließend zeige ich, wie Schellings Auffassung von künstlerischer Produktion und Rezeption im System des transzendentalen Idealismus (1800) aus Kants Lehre der ‚ästhetischen Ideen‘ schöpft. Nach der Analyse der Beziehung zwischen Kants und Schellings Darstellungen der Kunstinterpretation bewerte ich, welche Darstellung wir bevorzugen sollten.
Ekin Erkan (Fr,) untersuchte diese Frage.
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