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Zusammenfassung Polyploidisierung und Depolyploidisierung sind kritische Prozesse in der normalen Entwicklung und Gewebehomöostase diploider Organismen. Jüngste Untersuchungen haben gezeigt, dass polyaneuploidische Krebszellen (PACCs) diese Ploidie-Variation als Überlebensstrategie gegen die Krebsbehandlung und zur Rebesiedlung von Tumoren ausnutzen. Ungeplante Polyploidisierung und chromosomale Instabilität in PACCs erhöhen die Malignität und Behandlungsresistenz. Ihre Unfähigkeit, Mitose durchzuführen, führt jedoch in den meisten PACCs zu katastrophalem Zellsterben. Adaptive Ploidie-Umkehrmechanismen wie multipolare Mitose, Centrosomen-Clustering, meioseähnliche Teilung und Amitose wirken diesem tödlichen Ergebnis entgegen und treiben das Krebsrezidiv voran. Ziel dieser Arbeit ist es, sich auf PACCs zu konzentrieren, die durch zytotoxische Therapie induziert wurden, und die neuesten Entdeckungen in der Ploidiedynamik in physiologischen und pathologischen Kontexten hervorzuheben. Insbesondere soll die Rolle der „Poly‐Depolyploidisierung“ in der Tumorprogression betont werden, um neuartige therapeutische Ziele oder Paradigmen zur Bekämpfung von Krankheiten im Zusammenhang mit abnormen Ploidiestufen zu identifizieren.
Zhao et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.