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Soziale Präferenzen sind ein mächtiger Bestimmungsfaktor für menschliches Verhalten. Wir untersuchen ihre Verhaltensimplikationen im Kontext eines Netzwerkspiels. Ein zentrales Merkmal unseres Spiels ist das Vorhandensein mehrerer Gleichgewichte, die sich in Bezug auf ihre Auszahlungsstrukturen stark unterscheiden. Die Bestimmung, welches Gleichgewicht am plausibelsten ist, ist daher eine zentrale Herausforderung. Wir zeigen, dass die Einführung sozialer Präferenzen in das Spiel das Problem der Gleichgewichtsmultiplikation lösen kann. Die ausgewählten Gleichgewichte führen jedoch nicht notwendigerweise zu effizienteren oder egalitäreren Auszahlungsverteilungen. Vielmehr verstärken sie lediglich die Ungleichheit, die bereits in einer Netzwerkstruktur vorhanden ist. Wir validieren diese Prognosen in einem Experiment und diskutieren ihre Implikationen für das Management und das Verhalten in größeren Netzwerken.
Rezaei et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.