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Die Bewältigung der globalen Herausforderungen der Wasserqualität erfordert gemeinsame Anstrengungen, interdisziplinäre Ansätze und innovative Lösungen. Hier berichten wir über den Erfolg eines speziellen kollektiven Intelligenz-„Hackathon-Events“, organisiert von fünf UN-Agenturen und der Europäischen Kommission, mit dem Ziel, das Engagement mit verschiedenen Experten und Interessengruppen zu erneuern, um reale Herausforderungen in der Überwachung und Bewertung der Wasserqualität anzugehen. Teilnehmer aus unterschiedlichen Hintergründen und Regionen kamen zusammen, um einfallsreiche Lösungen in vier Schlüsselbereichen zu entwickeln, darunter (1) die Umwandlung von Wasserqualitätsdaten in Maßnahmen zum Wassermanagement, (2) die Stärkung von Bürgerwissenschaftlern zur Verbesserung der Wasserqualität, (3) die Einbeziehung von indigenen Gemeinschaften und deren Wissen über Wasserqualität in globale Informationssysteme und (4) die routinemäßige Überwachung von antimikrobieller Resistenz im Wasser. Der Hackathon-Ansatz fördert kollektive Intelligenz in einer sicheren, kreativen und kollaborativen Umgebung, die es den Teilnehmern ermöglicht, ihr kollektives Wissen, Fachwissen und ihre Fähigkeiten zu nutzen. Zentrale Ergebnisse waren die Konzeption praktischer Rahmenwerke und maßgeschneiderter Werkzeugkästen für verschiedene Innovationen zur Wasserqualität, um die Überwachung zu verbessern, Gemeinschaften zu stärken und die Politikgestaltung zu unterstützen. Der Schwerpunkt lag auf dem Zweck und Wert interdisziplinärer Zusammenarbeit zur Bewältigung komplexer globaler Herausforderungen und der Aufzeigung von Synergien zwischen Technologie, Umweltwissenschaft und sozialem Engagement. Hackathons sind Katalysatoren für kollaborative Innovation, die zukünftige Bemühungen zur Nutzung kollektiver Intelligenz zur Sicherung unserer kostbarsten Ressource – Wasser – freisetzen.
Chernov et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.