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Die informierte Einwilligung ist ein grundlegendes Prinzip der patientenzentrierten klinischen Praxis, da sie das ethische Prinzip der Patientenautonomie aufrechterhält und die gemeinsame Entscheidungsfindung fördert. Im medizinsch rechtlichen Bereich kann die Nichteilung der anerkannten Standards für die Einwilligung als medizinisches Fehlverhalten angesehen werden, was sowohl rechtliche als auch berufliche Folgen hat. Im Allgemeinen erfordert eine gültige Einwilligung drei grundlegende Komponenten: (1) das Vorhandensein von geistiger Kapazität – gekennzeichnet durch die Fähigkeit des Patienten, Informationen zu verstehen, zu behalten, Optionen abzuwägen und die Entscheidung zu kommunizieren, (2) angemessene Informationsöffnung – basierend auf den Standards des „vernünftigen Arztes“ oder „vernünftigen Patienten“ und (3) Freiwilligkeit bei der Entscheidungsfindung. Dennoch wird die informierte Einwilligung in der realen klinischen Praxis nicht immer optimal erreicht, aufgrund verschiedener Patienten-, kontextueller und systemischer Faktoren. In diesem Artikel diskutiere ich drei wesentliche Herausforderungen für die informierte Einwilligung in der klinischen Praxis: (1) Patientenliteracy und soziokulturelle Faktoren, (2) psychiatrische Erkrankungen und ältere Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen und (3) künstliche Intelligenz in der klinischen Versorgung, und suche praktische Strategien zur Minderung dieser Hindernisse anzubieten.
Isaac KS Ng (Sun,) untersuchte diese Frage.