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Brustkrebs (BC) zählt nach wie vor zu den am häufigsten diagnostizierten Krebsarten bei Frauen weltweit. Triple-negativer BC (TNBC) ist eine Untergruppe von BC, die durch aggressives Verhalten, ein hohes Risiko für Fernrezidive und schlechte Gesamtüberlebensraten gekennzeichnet ist. Chemotherapie bildet das Rückgrat der Behandlung bei Patienten mit TNBC, doch die Ergebnisse bleiben im Vergleich zu anderen BC-Subtypen schlecht, was teilweise auf das Fehlen anerkannt funktioneller Ziele zurückzuführen ist. In dieser Studie wurde die Expression des Tetraspanin-Proteins epitheliales Membranprotein 2 (EMP2) als Prädiktor für die TNBC-Reaktion auf die Standardchemotherapie untersucht. Wir zeigen, dass EMP2 als prognostischer Biomarker für Patienten fungiert, die mit taxanbasierter Chemotherapie behandelt werden, wobei eine hohe Expression sowohl auf Transkriptions- als auch auf Proteinebene nach der Behandlung mit schlechtem Gesamtüberleben korreliert. Darüber hinaus zeigen wir, dass die gezielte Behandlung von EMP2 in Kombination mit Docetaxel die Tumorlast in syngenen und Xenograft-Modellen von TNBC reduziert. Diese Ergebnisse unterstützen das prognostische und therapeutische Potenzial dieses Tetraspanin-Proteins und deuten darauf hin, dass eine Anti-EMP2-Therapie vorteilhaft für die Behandlung selektiver chemotherapie-resistenter TNBC-Tumoren sein könnte.
Chan et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.