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Die Literatur über Mentoring untersucht die dunkle Seite des Mentorings, wie Faktoren wie Geschlecht und Rasse die gesamte Mentoring-Erfahrung beeinflussen. Der soziokulturelle Kontext der Pflege- und Hebammenberufe weist einzigartige Merkmale auf, die eine qualitative Erforschung negativer Mentoring-Erfahrungen rechtfertigen. Unser Ziel war es, die dunkle Seite des Mentorings auf der Grundlage informeller Mentoring-Beziehungen zu charakterisieren, die zwischen Krankenschwestern und Hebammen in Krankenhäusern stattfinden. Durch den Einsatz halbstrukturierter Interviews in einem qualitativ-deskriptiven Design und reflexiver thematischer Analyse untersuchten wir die Wahrnehmungen von 35 Krankenschwestern und Hebammen aus drei öffentlichen Krankenhäusern in den westlichen, nördlichen und nordwestlichen Regionen Ugandas. Die Ergebnisse wurden in vier übergreifenden Themen dargestellt: Mängel im Mentoring-Prozess, Beziehungsprobleme im Mentoring, organisatorische Herausforderungen im Mentoring und die Auswirkungen negativer Mentoring-Erfahrungen. Unsere Studienergebnisse unterstreichen, dass, während Mentoring häufig vorteilhaft ist, es auch mit negativen Erfahrungen durch relationale Dynamiken, bestimmte Mentoring-Prozesse und das übergeordnete Krankenhausumfeld durchzogen sein kann. Bemerkenswerterweise verwandelten Krankenschwestern und Hebammen aktiv diese Herausforderungen in Chancen für Wachstum und Selbstverbesserung, während sie ihre Rollen bei der Mitverursachung dieser negativen Erfahrungen introspektiv prüften. Ein solch proaktiver Ansatz hebt ihre Resilienz und unerschütterliche Verpflichtung zur beruflichen Entwicklung hervor, selbst im Angesicht von Widrigkeiten.
Kakyo et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.