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Abstract Als eine wichtige Ursache für Morbidität und Mortalität stellen Thalassämien und Hämoglobinopathien eine große Belastung für Familien und den Gesundheitssektor in unserem Land dar. Schätzungen zufolge haben in Indien 0,37 von 1.000 Föten eine Hb-Störung und jährlich werden mehr als 10.000 Kinder mit schwerer Hämoglobinopathie geboren, wobei nur etwa 10,0 % optimal behandelt werden. Daher ist das Screening und die Diagnose von Trägern von größter Bedeutung, insbesondere in einer antenatalen Sprechstunde. Während Hämoglobin-Kapillarelektrophorese (HbCZE) und Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) häufig verwendete Methoden zur Diagnose dieser Erkrankungen sind, gibt es nur wenige Studien, die versuchen, diese beiden Techniken zu vergleichen. Hämoglobin A2 (HbA2) macht weniger als 3 % des gesamten Hämoglobins (Hb) bei Erwachsenen aus, und die Bestimmung der Hb A2-Werte ist wichtig, um den beta-Thalassämie-Trägerstatus (BTT) zu diagnostizieren. In einigen Fällen ist der HbA2-Spiegel nicht typischerweise erhöht, und es können Schwierigkeiten bei der Diagnosestellung auftreten, weshalb die genaue Bewertung von HbA2 von größter Bedeutung ist. HPLC und HbCZE gelten als akzeptable Methoden zur Diagnose von BTT, variieren jedoch in ihrer Genauigkeit und den Grenzwerten. Komplexe Elutionsmuster sowie die Koelution von Varianten wie HbA2, HbE, Hb Lepore und HbD Iran erschweren die Interpretation der HPLC-Diagramme. Ziel dieser Studie war es, die Ergebnisse der HPLC- und HbCZE-Technik zum Screening von klinisch signifikanten Hämoglobinstörungen zu vergleichen. Bei dem Vergleich der HbA2-Werte zeigte die HPLC höhere Werte für HbA2 mit Medianwerten im Vergleich zur HbCZE, während bei Abwesenheit von Varianten die Hb A2-Konzentrationen eine hervorragende Übereinstimmung zeigten. Die Übereinstimmung der Hb F, HbS-Messungen war gut zwischen beiden Methoden. Zusammenfassend sind HPLC und HbCZE komplementäre Techniken, und die Normalwerte und Mittelwerte unterscheiden sich zwischen verschiedenen Methoden und Herstellern, weshalb es wichtig ist, dass jedes Labor seine eigenen Grenzwerte festlegt.
Kaur et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.