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HINTERGRUND Die Rekrutierung von Patienten und das Datenmanagement sind mühsame, ressourcenintensive Aspekte klinischer Forschung, die oft darüber entscheiden, ob der erfolgreiche Abschluss von Studien möglich ist. Technologische Fortschritte bieten Chancen zur Straffung dieser Prozesse, wodurch die Abschlussraten für klinische Forschungsstudien verbessert werden. ZIEL Diese Arbeit zielt darauf ab, zu zeigen, wie technologische Hilfsmittel die klinischen Forschungsprozesse durch Automatisierung und digitale Integration verbessern können. METHODEN Am Beispiel einer klinischen Forschungsstudie heben wir die Nutzung technologischer Hilfsmittel zur Automatisierung und Optimierung von Forschungsprozessen über verschiedene digitale Plattformen hervor, einschließlich eines Enterprise Data Warehouse (EDW), eines Tools für das Datenmanagement klinischer Forschung (REDCap) und eines lokal verwalteten, HIPAA-konformen Servers. Geeignete Teilnehmer werden durch automatisierte Abfragen im EDW identifiziert, wonach sie personalisierte E-Mail-Einladungen mit digitalen Einwilligungsformularen erhalten. Nach der digitalen Einwilligung werden Patientendaten an einen einzigen HIPAA-konformen Server übertragen, wo jedem Teilnehmer ein einzigartiger QR-Code zugewiesen wird, um die Datenerfassung und -integration zu erleichtern. Nach dem Besuch der Forschungsstudie werden die erhobenen Daten mittels eines QR-Code-Systems mit vorhandenen EMR-Daten für jeden Teilnehmer verknüpft, das Einwilligung, Bildgebungsdaten und zugehörige klinische Daten gemäß einer einzigartigen Prüf-ID zusammenführt. ERGEBNISSE Über einen Zeitraum von 19 Monaten identifizierten automatisierte EDW-Abfragen 20.988 geeignete Patienten, und 10.582 Patienten erhielten personalisierte E-Mail-Einladungen. 1000 Patienten (9,45%) unterzeichneten Einwilligungen zur Teilnahme an der Studie. Von den einwilligenden Patienten haben 549 einzigartige Patienten insgesamt 779 Studienbesuche abgeschlossen; einige Patienten stimmten während ihrer Schwangerschaft zu verschiedenen Zeitpunkten in die Studie ein. SCHLUSSFOLGERUNGEN Technologische Hilfsmittel in der klinischen Forschung verringern den menschlichen Arbeitsaufwand, während sie die Reichweite der Teilnehmer erhöhen und Störungen des Klinikbetriebs minimieren. Die Automatisierung von Teilen des klinischen Forschungsprozesses kommt den Bemühungen der klinischen Forschung zugute, indem sie die Reichweite der Teilnehmer erweitert und optimiert und gleichzeitig die Einschränkungen von Arbeitsaufwand und Zeit beim Abschluss von Forschungsstudien reduziert.
Koh et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.