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Zweck des Artikels ist es, die Rolle orthodoxer spiritueller Zeitschriften der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bei der Verbreitung imperialer Narrative über die Geschichte der Ukraine zu analysieren. Die Forschung zielt darauf ab, die gegenseitige Beeinflussung der Veröffentlichungen kirchlicher Diözesanpublikationen mit der staatlichen Ideologie zu bestimmen sowie die Verbindung dieser Veröffentlichungen mit der modernen Propaganda des Kremls und der Russisch-Orthodoxen Kirche gegen die Ukraine zu analysieren. Methodische Grundsätze. Auf der Grundlage der Analyse historischer Literatur und der Quellenbasis verwendete der Verfasser des Artikels Methoden historischer Analyse und Synthese, um die imperialen Narrative in den orthodoxen spirituellen Zeitschriften des Untersuchungszeitraums zu untersuchen. Die Forschung nutzt außerdem die Vergleichsmethode und die Methode der systematischen Analyse, um die Themen der Veröffentlichungen von Magazinen einzelner Diözesen zu studieren sowie den Einfluss der Ansichten vorrevolutionärer orthodoxer Publizisten auf die modernen Narrative der Russisch-Orthodoxen Kirche bezüglich der Ukraine zu bestimmen. Die wissenschaftliche Neuartigkeit dieses Themas basiert auf dem Versuch, die Variabilität des thematischen Spektrums historischer Veröffentlichungen, die in verschiedenen Diözesanjournalen erschienen sind, zu analysieren und auf die Ansichten zu interreligiösen Beziehungen in der historischen Retrospektive orthodoxer Autoren zu schließen sowie den Einfluss dieser Ansichten auf den Glauben der Hierarchen der modernen Russisch-Orthodoxen Kirche zu bestimmen. Schlussfolgerungen. Die Autoren analysierten die Themen historischer Veröffentlichungen, die im nicht offiziellen Teil von Diözesanjournalen im Gebiet des russischen Ukrainas und der Diözese Cholm-Warschau erschienen sind. Wechselbeziehungen und regionale Unterschiede imperialer Narrative in orthodoxen Diözesanjournalen wurden nachverfolgt. Die Rolle diözesaner Informationen bei der Weitergabe dieser Narrative sowie deren Reflexion in der modernen Kreml-Propaganda gegen die Ukraine wird hervorgehoben. Es wird festgestellt, dass die diözesanen orthodoxen Verlage der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle bei der Herausbildung der russischen imperialen Sicht auf die Vergangenheit der ukrainischen Gebiete spielten. Die Studie enthüllte ihre Rolle bei der Verbreitung zahlreicher regionaler Varianten imperialer Propaganda. Der indirekte Einfluss dieser Narrative auf die ukrainische Nationalgeschichte wird vermerkt und die Notwendigkeit betont, sich von ihnen zu distanzieren, um die Vergangenheit besser zu erforschen und der russischen Propaganda entgegenzutreten.
Fedoryk et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.