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Urbane Ko-Produktion, durch die Bürger mit den öffentlichen Institutionen zur Planung oder Governance der Stadt beitragen, ist eine wachsende Praxis in ganz Europa. Abgesehen vom weit verbreiteten und spontanen ‚Co-City‘-Modell haben jedoch nur wenige Länder staatliche Politiken zur urbanen Ko-Produktion verabschiedet. Eine vergleichende Untersuchung der europäischen Systeme der räumlichen Governance und Planung (SGPS) hebt mindestens drei mögliche Typen von Korrelationen zwischen Systemen und urbaner Ko-Produktion hervor. Urbane Ko-Produktion als staatliche Politik scheint sich nur in Ländern mit SGPS zu formen, die durch eine größere Fähigkeit zur öffentlichen Kontrolle über die räumliche Entwicklung gekennzeichnet sind. Darüber hinaus scheinen nur SGPS, die Landrechte fallweise zuzuweisen, sicherzustellen, dass Ko-Produktion innerhalb (und nicht außerhalb) des Systems selbst funktioniert.
Bragaglia et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.