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Die Untersuchung der Leistung einer bestehenden Brücke erfordert Informationen zu verschiedenen Aspekten, wie Designentscheidungen, Materialeigenschaften und laufenden Degradationsprozessen. Häufig sind einige kritische Informationen nicht verfügbar. Der traditionelle Ansatz im Bauingenieurwesen besteht darin, für jedes Unbekannte die konservativste Annahme gemäß den Prinzipien des Neudesigns zu treffen. Oft wird der Schluss gezogen, dass die strukturelle Sicherheit nicht gewährleistet ist und dass die Brücke verstärkt oder ersetzt werden muss. Diese Schlussfolgerung hat erhebliche wirtschaftliche Kosten, Auswirkungen auf die Nutzer und Umweltbelastungen zur Folge. In diesem Papier wird ein globaler, datengestützter Rahmen vorgeschlagen, um die strukturelle Sicherheit bestehender Brücken genau zu untersuchen. Mehrere moderne Methoden werden vereint, um einen umfassenden Rahmen für die Brückenuntersuchung bereitzustellen. Beobachtungen, die visuelle Inspektionen, zerstörungsfreie Prüfungen und strukturelle Sensorik umfassen können, ermöglichen die Entwicklung realistischerer Modelle des strukturellen Verhaltens. Eine Fallstudie einer Stahlbetonbrücke in der Schweiz veranschaulicht das Potenzial des neuartigen Rahmens. Obwohl ursprünglich fast keine Informationen über die Brücke verfügbar waren, zeigen die Überwachungsergebnisse, dass rational geschlossen werden kann, dass die Brücke sicher ist. Dieser Rahmen unterstützt Ingenieure bei der Untersuchung bestehender Strukturen, wenn entscheidende Informationen fehlen, basierend auf Beobachtungen und ingenieurtechnischem Urteil.
Bertola et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.