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Zusammenfassung Die Verwendung von Humor in der Sozialarbeit ist ein unzureichend anerkanntes und unerforschtes Praxisfeld, trotz seines Potenzials, Kommunikation zu heilen, zu schädigen und zu komplizieren. Bis heute wurden nur sehr wenige wissenschaftliche Arbeiten über Humor in der Sozialarbeit veröffentlicht. Daher suchte diese qualitative Studie zu untersuchen, wie Sozialarbeiter Humor nutzen, wahrnehmen und erleben. Die Daten wurden von 22 Teilnehmern gesammelt, die sich als Sozialarbeiter identifizierten, über eine Online-Umfrage. Die Daten umfassten außerdem Lernartefakte (z. B. Beiträge in Diskussionsforen, Therapiepläne zur Humortherapie) von 19 Sozialarbeitsstudenten auf Master-Niveau, die einen Kurs über Humor in der Sozialarbeit in der nordöstlichen Region der Vereinigten Staaten abgeschlossen hatten. Beide Datensätze wurden thematisch analysiert. Ergebnisse Die Teilnehmer nahmen wahr, dass Sozialarbeiter Humor auf deutlich unterschiedliche Weise nutzen, sowohl als Werkzeug zur Förderung generativen Wachstums als auch als Waffe, um bereits marginalisierte Bevölkerungsgruppen zu schädigen. Insgesamt heben die Antworten der Teilnehmer die Komplexität des Humors hervor, einschließlich seiner subjektiven und dynamischen Natur, die zu mehreren und manchmal widersprüchlichen Erfahrungen führen kann. Anwendungen Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Sozialarbeiter Humor positiv betrachten, jedoch dessen Verwendung ohne angemessene Ausbildung, Strategie und Reflexion angehen, was manchmal professionelle Ethik verletzt. Darüber hinaus weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Sozialarbeiter weiterhin Humor in ihrer beruflichen Tätigkeit zum Nutzen und Nachteil ihrer Umgebung einsetzen werden. Um reflektierende und informierte Praxis zu unterstützen, ist zusätzliche Forschung über die Verwendung und den Missbrauch von Humor in der Sozialarbeit erforderlich.
Ocean et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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