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In kenianischen Sekundarschulen stellen Schülerkonflikte bedeutende Herausforderungen im 21. Jahrhundert dar. Diese Studie hatte das Ziel, die Struktur und die Funktionen der Schülervertretungen an Sekundarschulen im Kericho County, Kenia, basierend auf der Funktionalistentheorie zu evaluieren. Es wurde ein Evaluationsforschungsdesign angewendet, das sich an Schüler, Lehrer, Schulleiter, Schulverwaltungen, den direktoren des Kreises für Bildung und die Direktoren der sub-counties im Kericho County richtete. Eine Kombination aus Wahrscheinlichkeit- und Nicht-Wahrscheinlichkeit Sampling-Techniken wurde verwendet, um 568 Befragte auszuwählen, darunter 384 Schüler, 120 Lehrer und verschiedene Schulverwalter. Die Datenerhebung erfolgte durch Fragebögen, Interviews und Gruppendiskussionen. Quantitative Daten wurden mit Hilfe von deskriptiven Statistiken analysiert, die Frequenzen, Prozentsätze, Mittelwerte und Standardabweichungen präsentierten. Qualitative Daten wurden durch Datenkodierung und narrative Analyse ausgewertet, die mithilfe von Grafiken, Diagrammen und Tabellen präsentiert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass 81% der Befragten angaben, dass die Schülervertretung von den Schülern gewählt wurde, obwohl die Verwaltung erheblichen Einfluss hatte. Nur 16% waren der Meinung, dass es keine administrative Einmischung im Gründungsprozess der Vertretung gab. Die meisten Schülervertretungen (47%) bestanden aus 21-40 Schulsprechern, während nur wenige (10%) 1-20 Schüler hatten. Bezüglich der Effektivität waren 68% der Befragten mit der Leistung der Vertretung zufrieden, während 20% der Meinung waren, dass sie zu groß war, um effektiv zu sein, und 12% sie als zu klein empfanden. Zusammenfassend ermöglicht die Struktur der Schülervertretung ein effektives Management von Disziplin und Konflikten. Der Einfluss der Verwaltung auf die Gründung der Vertretung wirkt sich jedoch auf deren wahrgenommene Wirksamkeit aus und führt dazu, dass die Schüler eine Loyalität zur Verwaltung empfinden. Die Studie empfiehlt eine Intervention der Regierung, um die administrative Einmischung in die Gründung der Schülervertretung zu begrenzen und echte demokratische Prozesse in der Schulverwaltung zu fördern.
Betty Chemutai Koech (Sa.) hat diese Frage untersucht.