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Adaptives Verhalten in der realen Welt umfasst das Navigieren durch konkurrierende Ziele in einer sich ständig ändernden Umgebung. Dazu ist kognitive Flexibilität in mehreren Bereichen erforderlich, einschließlich der Flexibilität zum Wechseln zwischen Aufgaben, d.h. das Aktivieren der entsprechenden Regeln für Stimulus-Reaktions-Assoziationen, und der Flexibilität, die Aufmerksamkeit zwischen verschiedenen Quellen sensorischer Eingaben zu verschieben. Frühere Arbeiten zum Wechseln von Aufgaben und Verschieben der Aufmerksamkeit haben unabhängig gezeigt, dass Menschen in der Lage sind, beide Arten von Flexibilität strategisch zu modulieren, basierend auf den aktuellen Anforderungen. Das heißt, Menschen werden besser darin, zwischen Aufgaben zu wechseln (z.B. Aufgaben zur Zifferngröße versus Parität), wenn Wechsel häufig angedeutet werden, und besser darin, die Aufmerksamkeit zwischen verschiedenen Stimulus-Standorten zu verschieben, wenn Verschiebungen häufig angedeutet werden. In fünf Experimenten der aktuellen Studie haben wir die Möglichkeit des Transfers kognitiver Flexibilität zwischen den Bereichen Aufgabenwechsel und Aufmerksamkeitsverschiebung untersucht, wenn die Häufigkeit von Wechseln/Verschiebungen innerhalb desselben Kontexts orthogonal manipuliert wird. Wir haben ein neuartiges Paradigma umgesetzt, das gleichzeitig angedeutetes Aufgabenwechseln und Aufmerksamkeitsverschiebung beinhaltete. Wir variierten entweder den Anteil der Aufgabenwechsel oder der Aufmerksamkeitsverschiebungen über Blöcke von Versuchen, während der Anteil des anderen konstant gehalten wurde. Wenn Flexibilitätseinstellungen in verzerrten Kontexten über Bereiche hinweg übertragen würden, sollten Manipulationen der Wechsel-/Verschiebungshäufigkeit in einem Bereich die Flexibilität in beiden Bereichen beeinflussen. Stattdessen fanden wir in den Experimenten 1-3, dass die Leistungskosten der Aufmerksamkeitsverschiebungen in kontextverzerrten Aufgabenwechseln konstant blieben, trotz Anpassungen der Kosten für Aufgabenwechsel; ebenso fanden wir in den Experimenten 4-5, dass die Kosten für den Wechsel zwischen Aufgaben konstant blieben über Blöcke, die in der Häufigkeit der Aufmerksamkeitsverschiebung variierten, trotz Anpassungen der Kosten für Aufmerksamkeitsverschiebungen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass probabilistisches Lernen und Anpassungen der Aufmerksamkeitsverschiebungen und Aufgabenwechsel zur Erfüllung kontextueller Anforderungen unabhängig erfolgen.
Siqi-Liu et al. (Sat,) studierten diese Frage.
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