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Kalziumhaltige Kristallablagerungserkrankungen sind in der Rheumatologie äußerst verbreitet. Im Vergleich zu Gicht oder anderen entzündlichen rheumatischen Erkrankungen sind sie jedoch unterforscht. Im Jahr 2023 wurden bedeutende Fortschritte erzielt, die ohne Zweifel die Forschung im Bereich der Kalzium-Pyrophosphat-(CPP)-Ablagerungserkrankung (CPPD) anregen und erleichtern werden: Die ACR/EULAR-Klassifikationskriterien für CPPD und ein semi-quantitativer OMERACT-Score zur Ultraschallbewertung des Ausmaßes der CPP-Ablagerungen wurden validiert und veröffentlicht. Eine große randomisierte kontrollierte Studie verglich die Wirksamkeit und Sicherheit von Colchicin und Prednison bei akuter CPP-Arthritis. Präklinische Studien haben die pro-inflammatorischen und anti-katabolischen Effekte von Basis-Kalziumphosphat-(BCP)-Kristallen auf mononukleäre Zellen und Chondrozyten aufgezeigt. Der Zusammenhang zwischen Osteoarthritis (OA) und IA-Kalkablagerungen war Gegenstand mehrerer epidemiologischer Veröffentlichungen, die darauf hindeuten, dass Kalziumkristalle mit einem höheren Risiko für das Fortschreiten der Knie-OA verbunden sind. Die Forschung im Bereich der Kalziumkristallablagerungserkrankungen ist aktiv: Die Forschungsbereiche für die kommenden Jahre sind breit gefächert und vielversprechend.
Latourte et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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