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Die allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (allo-HSCT) ermöglicht eine schnelle hämatopoetische und immunologische Rekonstitution bei aplastischer Anämie (AA). Als nicht bösartige Erkrankung bleibt die Abschwächung der GVHD bei AA-Patienten eine klinische Priorität. Unsere Studie untersuchte die Sicherheit und Wirksamkeit der prophylaktischen Verwendung von Ruxolitinib bei allogener HSCT. Insgesamt wurden 35 AA-Patienten retrospektiv nacheinander mit allo-HSCT behandelt, wobei Ruxolitinib dem Standard-GVHD-Prophylaxeregime hinzugefügt wurde (Rux-Gruppe). Die Zugabe von peri-transplantem Ruxolitinib beeinflusste weder die Einnistung noch die Graftfunktion, während in der Rux-Gruppe eine bessere Erholung der CD4+ Tregs beobachtet wurde. Interessanterweise zeigte die Rux-Gruppe eine signifikant niedrigere Inzidenz bakterieller/mykotischer Infektionen (17,14 % vs. 45,71 %). Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die Rux-Gruppe eine signifikant niedrigere Inzidenz von mittelschwerer bis schwerer aGVHD (17,1 % vs. 48,6 %) mit einem Trend zu geringerer schwerer aGVHD (8,6 % vs. 20 %) und cGVHD (26,2 vs. 38,3). Die Rux-Gruppe zeigte ebenfalls einen Trend zu höherem GVHD- und Versagensfrei-Überleben (GFFS: 85,7 % vs. 68,6 %) und niedrigerer TRM (2,9 % vs. 14,3 %). Die Zugabe von Ruxolitinib zum Standard-GVHD-Prophylaxeregime stellt somit eine sichere und hochwirksame Methode zur Abschwächung der GVHD mit besserem Ergebnis der allo-HSCT dar.
Zhang et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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