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Während die Überzeugungen der Lehrer über mehrsprachige Bildung weitgehend untersucht werden, gibt es eine Forschungslücke, die die Orientierungen der Lernenden erforscht. Auf der Grundlage einer Konzeptualisierung der mehrsprachigen Bildung, die zwischen drei pluralistischen Ansätzen zu Sprachen und einer transversalen Dimension unterscheidet, die sich auf die Sprachressourcen der Lernenden konzentriert, untersucht der Artikel die Einstellungen von Schülern der Grundschule und der unteren Sekundarstufe zur mehrsprachigen Bildung als Reaktion auf die Umsetzung der mehrsprachigen Bildung im Sprachunterricht der Schüler. Basierend auf Interviewdaten, die in einer Mehrfachfallstudie von Schülern mit Mehrheits- und Minderheitensprachen in den Klassen 1, 5 und 7 gesammelt wurden, zeigt die Analyse eine durchweg positive Haltung der Lernenden gegenüber mehrsprachiger Bildung, wobei besonders der Ansatz „ éveil aux langues“ betont wird, während der integrierte didaktische Ansatz sowie die Interkomprehension zwischen verwandten Sprachen weniger Beachtung finden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Einstellungen zur mehrsprachigen Bildung mit den Sprachressourcen der Lernenden verknüpft sind und einen Rahmen für die Begegnungen und Vergleiche der Schüler mit anderen Sprachen schaffen. Indem die Ergebnisse und die Forschungsliteratur zur Mehrsprachigkeit als universelles Kriterium für alle Lernenden in einer modernen, globalisierten Welt kombiniert werden, schlägt der Artikel ein Kontinuum der Mehrsprachigkeit der Lernenden vor. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass erfahrene Kontexte mehrsprachiger Bildung nicht nur positive Einstellungen zur sprachlichen Vielfalt fördern, sondern dass diskriminierende, sprachhierarchisierende Haltungen koexistieren.
Daryai-Hansen et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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