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Lebensmitteldemokratie und politische Agroökologie, als eng verbundene soziale Bewegungen, sind hauptsächlich mit dem verbunden, was als ‚agrarischer Populismus‘ und postkoloniale Problematiken bezeichnet werden kann. Während sie in Bezug auf hegemoniale neoliberale oder sub-hegemoniale ‚nationale Entwicklungs‘-Rahmen der zeitgenössischen landwirtschaftlichen und ökologischen Krisen und deren mildernden Antworten darauf sicherlich ‚radikal‘ sind, versagen populistische Lebensmitteldemokratie und politische Agroökologie, so wird hier argumentiert, überzeugend darin, die Kausalität der ‚politischen‘ Ursachen dieser kapitalogenen Widersprüche zu identifizieren. Während sie im ‚ökologischen‘ Bereich in Bezug auf die Notwendigkeit, die Netzwerke der Lebensmittelproduktion und -konsumtion ‚zu lokalisieren‘ und ‚neu zu territorialisieren‘, überzeugender darin sind, solche Kausalitäten zu identifizieren, zeigen sie in ihrem ‚politischen‘ Aspekt ein Versagen, die entscheidenden ontologischen Treiber des kapitalogenen Widerspruchs in Bezug auf Staat, Kapital, Klasse und allgemeiner die Machtverhältnisse in ihrer historischen Besonderheit zu spezifizieren. Diese Mängel der ‚populistischen‘ Lebensmitteldemokratie und Agroökologie in ihrem ‚politischen‘ Aspekt werden durch die Bezugnahme auf zentrale akademische Texte aus der Bewegung exemplifiziert. Der Artikel fährt dann fort, wie sich diese populistischen Annahmen von einem marxistisch abgeleiteten Verständnis des Widerspruchs unterscheiden und den resultierenden Vorschlag für eine ‚radikale‘ politische Agroökologie als substantielle Lebensmitteldemokratie.
Mark Tilzey (Do,) hat diese Frage untersucht.