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Ziel Die Kreislaufwirtschaft (KW) erhält weltweit zunehmende Aufmerksamkeit als Möglichkeit, die Herausforderungen im Zusammenhang mit aktuellen Trends des nicht nachhaltigen Energie- und Ressourcenverbrauchs zu überwinden. Diese Arbeit zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und die Einhaltung nachhaltiger, zugangsbasierender und kollaborativer Konsumpraktiken zu analysieren, indem die Rolle des Bewusstseins für die KW untersucht wird, insbesondere im Kontext von Porto, der zweitgrößten Stadt Portugals. Design/Methode/Ansatz Die gewählte Methodik ist quantitativ und basiert auf der partiellen kleinsten Quadrate-basierten strukturellen Gleichungsmodellierung. Ergebnisse Das Ergebnis zeigt, dass es einen Einfluss des Bewusstseins für die KW auf nachfolgende nachhaltige Konsummodelle gibt. Forschungsbeschränkungen/Implikationen Die vorliegende Forschung trägt zur Theorie des Bewusstseins für die KW und des nachhaltigen Konsums bei. Es wird ein Modell vorgeschlagen, das in anderen Ländern angewendet werden könnte. Da diese Forschung innerhalb der Stadt Porto entwickelt wurde, könnte sie Verallgemeinerungen der erzielten Ergebnisse einschränken. Praktische Implikationen Da die Praktiken der KW in nationale und lokale Politiken eingebettet sind, trägt diese Forschung zum Verständnis der lokalen Kontexte der Verbreitung von KW-Praktiken bei und bietet praktische Vorschläge für Unternehmen und politische Entscheidungsträger, die den Übergang zur KW anstreben. Originalität/Wert Ein origineller Ansatz zur Messung des Bewusstseins für die Kreislaufwirtschaft wird vorgeschlagen, der nicht nur aus der Perspektive der Vertrautheit, sondern in sechs Dimensionen seiner Konstruktion analysiert wird: Vertrautheit, Bedeutung, Wahrnehmung oder Interpretation, Vorteile, soziale Auswirkungen und Barrieren in diesem Prozess. Darüber hinaus wird das konzeptionelle Modell des Einflusses, den diese Dimensionen auf die Annahme nachhaltiger Konsummodelle (Kauf nachhaltiger Produkte, zugangsbasierender und kollaborativer Konsum) haben, vorgeschlagen.
Vieira et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.