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Hintergrund Fäkalmikrobiota-Transplantation (FMT) zeigt eine gewisse Wirksamkeit bei der Behandlung von Patienten mit Colitis ulcerosa (UC), obwohl Unterschiede zwischen Spendern und Behandlungsregimen beobachtet wurden. Wir untersuchten die Wirkung von FMT unter Verwendung rational ausgewählter Spender nach einer Vorbehandlung mit Budesonid oder Placebo bei aktiver UC. Methoden Patienten ≥ 18 Jahre mit mild bis moderat aktiver UC wurden randomisiert 3 Wochen lang Budesonid 9 mg oder Placebo zugewiesen, gefolgt von 4-wöchentlichen Infusionen einer Spendersuspension von Fäkalien. Zwei Spender wurden basierend auf der Mikrobiota-Zusammensetzung, der Induktion von regulatorischen T-Zellen und der Produktion von kurzkettigen Fettsäuren in Mäusen ausgewählt. Der primäre Endpunkt war die Ansiedlung der Spendermikrobiota nach FMT. Darüber hinaus wurde die klinische Wirksamkeit bewertet. Ergebnisse Insgesamt wurden 24 Patienten eingeschlossen. Die Vorbehandlung mit Budesonid erhöhte die Ansiedlung der Spendermikrobiota nicht (p = 0,56) und die klinische Antwort, und die Ansiedlung war nicht mit der klinischen Antwort assoziiert. In Woche 14 erreichten 10/24 (42 %) Patienten eine partielle Remission. Bemerkenswerterweise waren Patienten, die mit FMT-Suspensionen von einem Spender behandelt wurden, mit einer klinischen Antwort assoziiert (80 % der Respondern, p < 0,05), hatten jedoch eine niedrigere allgemeine Ansiedlung der Spendermikrobiota. Darüber hinaus waren Unterschiede in der taxonomischen Zusammensetzung der Spender und die Ansiedlung bestimmter Taxa mit der klinischen Antwort verbunden. Schlussfolgerung In dieser kleinen Studie hatte die Vorbehandlung mit Budesonid keinen signifikanten Einfluss auf die Ansiedlung oder klinische Antwort nach FMT. Es schien jedoch, dass die klinische Antwort vom Spender abhängt. Die Reaktion auf FMT könnte mit dem Transfer spezifischer Stämme anstelle der gesamten Ansiedlung zusammenhängen, was die Notwendigkeit zeigt, die Wirkmechanismen von Stämmen zu charakterisieren, die den therapeutischen Nutzen bei UC maximieren.
Lingen et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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