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Während bestehende Forschungen auf nationaler/oder regionaler und individueller Ebene oft die Vereinbarkeit zwischen der Reduzierung von Einkommensungleichheit und dem grünen Übergang betonen, argumentiert unsere Studie, basierend auf der Theorie der Anreizausrichtung, dass ein gewisses Maß an Lohngefälle Führungskräfte dazu anregen kann, mehr Managementaufwand für die Bewältigung der organisatorischen Veränderungen, die durch grüne Innovationen verursacht werden, aufzubringen. Anhand einer Stichprobe chinesischer börsennotierter Unternehmen von 2012 bis 2018 zeigen unsere empirischen Ergebnisse, basierend auf der Methode der kleinsten Quadrate, dem Heckman-Auswahlmodell und der Instrumentvariablenregression, einen positiven Einfluss des Lohngefälles auf grüne Innovation, insbesondere auf grüne Patente, die mehr Managementaufwand erfordern aufgrund des höheren erfinderischen Schrittes. Gleichzeitig wird dieser positive Effekt durch Führungskräfte mit Hintergründen in Forschung und Entwicklung sowie Umweltschutz verstärkt, ebenso wie durch stärkeren regulatorischen Druck und finanzielle Ressourcen. Ein übermäßiges Lohngefälle würde jedoch die Begeisterung von Mitarbeitern mit hoher Verhandlungsmacht und einem geringen Zugehörigkeitsgefühl zur Teilnahme an grüner Innovation einschränken. Unser Papier fördert nicht nur das Verständnis darüber, wie grüne Innovation gefördert werden kann, sondern hat auch bedeutende praktische Implikationen für die Balance zwischen grünem Übergang und Lohnungleichheit in China und möglicherweise in anderen Ländern, in denen Trade-offs zwischen diesen beiden Bereichen bestehen.
Tang et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.