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Hintergrund: Das Hauptziel dieser Studie war es, die Prävalenz von Depressionen in einer Kohorte von Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) zu schätzen, und das sekundäre Ziel war es, die Auswirkungen von Depressionen auf die Krankheitsaktivität im Laufe der Zeit zu evaluieren. Methoden: Wir schlossen alle RA-Patienten ein, die von 2019 bis 2020 in unsere Klinik kamen und drei Nachuntersuchungen hatten. Die Prävalenz von Depressionen wurde anhand der Vorgeschichte des Patienten bezüglich diagnostizierter Depressionen berechnet, und die Krankheitsaktivität wurde mit dem Disease Activity Score für 28 Gelenke (DAS28) und seinen Komponenten: Tender Joint Count (TJC), Swollen Joint Count (SJC), Schmerzgrad auf einer visuellen Analogskala (VAS) und entzündlichen Markern bewertet. Ergebnisse: Insgesamt wurden 400 RA-Patienten einbezogen, von denen 75 eine diagnostizierte Depression hatten, was eine Prävalenz von 18,8 % ergab. Die Mittelwerte von DAS28 und seinen Komponenten waren in der Depressionsgruppe bei allen drei Nachuntersuchungen signifikant höher (p < 0,001). Schlussfolgerungen: Depressionen sind in der RA-Bevölkerung verbreitet und führen zu einer höheren Krankheitsaktivität bei dynamischen Bewertungen. Die Bewertung von Depressionen könnte ein psychologischer Marker für die Prognose bei RA sein, mit einem wichtigen Ergebnis für die Kontrolle der Krankheitsaktivität.
Ionescu et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.