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Die Relevanz von Übersetzungs- und Jurastudiengängen als Wege zur professionellen juristischen Übersetzung ist Gegenstand einer anhaltenden Debatte, aber es gibt nur begrenzte Forschung zur Beziehung zwischen dem Hintergrund und den Kompetenzniveaus von juristischen Übersetzern in der Praxis. Diese Studie vergleicht die Revisionsleistung mehrerer Gruppen institutioneller Übersetzer (insgesamt 44) entsprechend ihrer akademischen Hintergründe (Spezialisierung in juristischer Übersetzung, Übersetzungsabschlüsse ohne rechtliche Spezialisierung, Jurastudiengänge oder andere Abschlüsse) und Erfahrungen in der juristischen Übersetzung (weniger oder mehr als drei Jahre). Die Ergebnisse bezüglich gerechtfertigter, fehlender und übermäßiger Korrekturen, unter anderem Indikatoren, bestätigen den entscheidenden Einfluss der Spezialisierung in juristischer Übersetzung und des Fachwissens auf die Gewährleistung der Qualität juristischer Übersetzungen, während Erfahrung dazu dienen kann, bestimmte Ausbildungsmängel teilweise zu kompensieren. Qualifizierte Übersetzer mit juristischer Spezialisierung erwiesen sich als die effizientesten Revisoren, gefolgt von Jurastudenten, Übersetzungsabsolventen ohne juristische Spezialisierung und anderen Übersetzern. Eine anschließende ganzheitliche Bewertung des überarbeiteten Zieltextes ergab Ergebnisse, die global mit den Revisionswerten übereinstimmten, sowie gemischte Wahrnehmungen des Zieltextes als potenzieller Maschinenoutput. Die Ergebnisse unterstützen den Mehrwert der Ausbildung von juristischen Übersetzern und sind relevant für die Rekrutierung von Übersetzern und das Workflow-Management. Sie stellen auch die Begründung hinter den Qualifikationsanforderungen der ISO 20771:2020 in Frage.
Ramos et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.
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