Key points are not available for this paper at this time.
Durch eine vergleichende Linse die Staatsbürgerschaftsregime von Myanmar und Indien neu bewertend, argumentiert dieser Artikel, dass ein Gespenst des "potentiellen Ausländers" entscheidend für die Entscheidung über die Staatsbürgerschaft in beiden Ländern ist. Staatsbürgerschaft wird nicht nur auf der Grundlage dessen, wer Bürger ist, konzipiert, sondern auch durch einen beständigen Verdacht gegenüber denen, die es vielleicht nicht sind. Wir rahmen dieses Argument im Kontext zunehmend restriktiver Atmosphären in beiden Ländern, geprägt durch Gewalt gegen die Rohingya in Myanmar und das Staatsbürgerschaftsänderungsgesetz in Indien. Dieses Papier verwendet eine historische Perspektive und verfolgt die Entwicklung der Staatsbürgerschaft seit den Teilungen von Birma und Pakistan von Indien. Es hinterfragt den Begriff der Fremdheit, der in diesen Diskursen verankert ist, durch eine detaillierte Beschreibung des religiösen, ethnischen, rassischen und administrativen "Anderen", der im legislativen und sozialpolitischen Gefüge beider Länder eingraviert ist. Um die Idee des potentiellen Ausländers als Schlüsselelement der nationalen Identität und der Staatsbürgerschaftspolitik zu entwickeln, untersucht das Papier entscheidende Gesetzgebungen aus den letzten drei Vierteln eines Jahrhunderts und die Konsequenzen der Verknüpfung engerer Definitionen ethnonationaler Zugehörigkeit mit dem Status der Staatsbürgerschaft.
Rhoads et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.