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Ziel: Die esophagealen Motilitätsmerkmale der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) und ihre Beziehung zu den Symptomen zu untersuchen. Patienten und Methoden: Wir untersuchten 101 Patienten, die durch Endoskopie mit GERD diagnostiziert wurden, und teilten sie in 3 Gruppen ein: nicht-erosive Refluxkrankheit (NERD), Refluxösophagitis und Barrett-Ösophagus. Esophageale Hochauflösungsmotilitätsmessungen und der GERD-Fragebogen wurden verwendet, um die Eigenschaften der esophagealen Dynamik und Symptome zu untersuchen. Darüber hinaus wurde der Refluxsymptomindex ausgefüllt und die Patienten in 7 Gruppen entsprechend den Symptomen eingeteilt. Anschließend bestimmten wir die Korrelation zwischen dynamischen esophagealen Eigenschaften und klinischen Symptomen. Ergebnisse: Die Druckwerte des oberen (UES) und unteren (LES) esophagealen Schließmuskels sowie der 4-sekündigen integrierten Entspannungsdruck in der RE-Gruppe waren niedriger als in der NERD-Gruppe. Der 4-sekündige integrierte Entspannungsdruck in der Barrett-Ösophagusgruppe war ebenfalls niedriger als in der NERD-Gruppe. In der Analyse der extraösophagealen Symptome zeigte die Hochauflösungsmotilitätsmessung signifikante Unterschiede in den UES-Druckwerten zwischen allen Gruppen. Eine weitere Untergruppenanalyse zeigte, dass die UES-Druckwerte der Gruppen mit Pharynxfremdkörpergefühl, Husten und mehreren extraösophagealen Symptomen im Vergleich zur Gruppe ohne extraösophageale Symptome niedriger waren. Schlussfolgerungen: Mit zunehmender Schwere der GERD verschlechtert sich die motorische Dysfunktion des LES und des esophagealen Körpers allmählich, und das LES spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von GERD. Der verringerte UES-Druck spielt eine wichtige Rolle beim Auftreten von extraösophagealen Symptomen, die bei Patienten mit Pharynxfremdkörpergefühl und Husten bemerkenswerter sind.
Tian et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.