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Pflege ist eine Aktivität, die entscheidend dazu beiträgt, die Welt lebenswert zu machen. Alternative Infrastrukturen der Pflege sind entstanden, die Pflege und Reparatur im Alltag neu zentrieren. Diese Infrastrukturen erfordern oft mehr Pflege, um Pflegeengpässe zu beseitigen und das soziale Gefüge der Gesellschaft zu reparieren; jedoch sind die Erkenntnisse über die Auswirkungen der Anforderungen an Menschen und die Orte, an denen sie leben, hinsichtlich dieser zusätzlichen Pflege begrenzt. Durch eine ethnographische Studie eines Gemeinschaftslebensmittelzentrums in einem Gebiet mit tief verwurzelter Deprivation untersuchen wir, wie eine alternative Infrastruktur der Pflege in der Praxis aufgebaut wird. Wir zeigen, wie sich Pflege expansive über Menschen und Orte entfaltet, um (reaktiv) Pflegeengpässe zu reparieren und (proaktiv) neue Pflegebeziehungen zu schaffen. Wir tragen zur Komplexität der Pflege-Theorien bei, indem wir die Herausforderungen der Pflegebereitstellung aufdecken, die aus einer Position der Notwendigkeit und Reparatur resultieren. Wir bieten eine kritische Diskussion über alternative Infrastrukturen der Pflege, die gleichzeitig die Chancen auf Hoffnung anerkennt und ihre Grenzen berücksichtigt.
Traill et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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