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Diese Studie hatte das Ziel zu verstehen, wie (welche Elemente), in welchem Kontext und warum (welche Mechanismen) Interventionen erfolgreich sind, um den (problematischen) Alkoholgebrauch bei älteren Erwachsenen zu reduzieren, aus der Perspektive von Fachleuten, die diese Interventionen durchführen. Geleitet von einem realistisches Bewertungsansatz wurde eine bestehende anfängliche Programmtheorie (IPT) zu wirkenden Elementen in Alkoholinterventionen bewertet, indem halbstrukturierte Interviews mit Fachleuten durchgeführt wurden. Diese Fachleute (N=20) bieten Interventionen in mehreren Kontexten an: mit oder ohne Beteiligung der Praktiker; persönlich oder nicht und in einem Einzel- oder Gruppensetting. Die Daten wurden kodiert und es wurden Verbindungen zwischen Kontexten, Elementen, Mechanismen und Ergebnissen gesucht, um die IPT zu bestätigen, zu widerlegen oder zu verfeinern. Aus der Sicht der Fachleute gibt es mehrere allgemeine wirksame Elemente in Interventionen für ältere Erwachsene: (1) Risiken und Folgen des Trinkverhaltens aufzeigen; (2) auf Abstinenz achten; (3) Kontakt mit Gleichaltrigen fördern; (4) personalisierte Inhalte bereitstellen und (5) Unterstützung bieten. Wir fanden auch kontextspezifische wirksame Elemente: (1) persönliche Gespräche und motivierende Interviews mit Praktikern; (2) Sicherheit, Vertrauen und eine Verbindung sowie einen Standort in der Nähe des Heimatorts oder einen Ort, mit dem die Menschen persönlich vertraut sind, gewährleisten und (3) Erfahrungen und Tipps in Gruppeninterventionen teilen. Darüber hinaus waren die Mechanismen Bewusstsein und zugängliche und niedrigschwellige Teilnahme wichtige Beiträge zu positiven Interventionsauswirkungen. Neben der IPT betonen unsere Ergebnisse die Notwendigkeit von sozialen Kontakten und Unterstützung, personalisierten Inhalten und starken Beziehungen (sowohl zwischen Klient und Praktiker als auch zwischen Klient und Gleichaltrigen) in Interventionen für ältere Erwachsene.
Bulck et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.