Zusammenfassung Das Ziel jeder exergoökonomischen Rechnungsmethode ist die Berechnung der Kosten der Exergieflüsse, die die Anlagenteile miteinander verbinden und die gesamte Anlage verlassen. Zu diesem Zweck sind für jede Komponente Kostenbilanzgleichungen stets verfügbar. Die Anzahl dieser Gleichungen ist im Allgemeinen geringer als die Anzahl der Exergieflüsse, sodass zur Lösung der Kostenberechnungen weitere Gleichungen erforderlich sind. Die spezifische Kosten-Exergie-Bewertung (SPECOM) von Tsatsaronis, Lin 1990 schlägt vor, diese Hilfsgleichungen direkt aus der Beschreibung des Prozesses des Hinzufügens/Entfernens von Exergie und Kosten zu/von den Materialströmen zu formulieren. Kostenbilanzgleichungen können leicht in Matrixform dargestellt werden, indem eine Inzidenzmatrix verwendet wird, die die Eingangs-Ausgangs-Verbindungen jedes Teilsystems beschreibt. Eine Matrixdarstellung der SPECOM-Hilfsgleichungen wird hier durch die Analyse, wie Kosten im Prozess hinzugefügt und entfernt werden, erhalten. Das gesamte Gleichungssystem zur Kostenberechnung steht daher zur Verfügung und ist in einem Computerprogramm implementiert, das es ermöglicht, die Ergebnisse einfach zu erhalten. Ein Anwendungsbeispiel wird präsentiert, um zu zeigen, wie die Kosten-Gleichungen formuliert und in Matrixform dargestellt werden.
Lazzaretto et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.