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Einleitung Derzeit gibt es nur ein evidenzbasiertes und veröffentlichtes Protokoll zur mikrobiellen Keratitis, das TST (Topische, Systemische und Zielfokussierte Therapie) Protokoll, das für die Anwendung bei Pilzkeratitis vorgesehen ist. Behandlungsrichtlinien, ohne unterstützende Evidenz für Ergebnisse, werden häufig verwendet, aber selten auf Einhaltung und Ergebnisse überprüft. Die aktuelle Situation wird durch das weit verbreitete Bakterielle Keratitis Behandlungsprotokoll der American Academy of Ophthalmology veranschaulicht, das eine Vielzahl von Publikationen überprüft, jedoch nur wenige Details zu den entscheidenden Entscheidungs-punkten bei der Behandlung der bakteriellen Keratitis bietet, abgesehen von der Wahl der Erstbehandlung. Entscheidende Entscheidungen sind abhängig vom verursachenden Organismus und erforderlich für Folgendes: Erstbehandlung; die Anwendungsfrequenz für die intensive Behandlungsphase und deren Dauer; wie die intensive Frequenz auf eine für die Erhaltungsbehandlung festgelegte Frequenz reduziert werden kann, bis festgelegte Heilungskriterien erreicht sind; der Zeitpunkt, zu dem das Behandlungsversagen in Betracht gezogen werden sollte, was eine Neubewertung sowohl der Diagnose als auch der Behandlung erfordert; alternative oder ergänzende topische/systemische antimikrobielle Therapie der zweiten Linie; Anwendung von ergänzenden Steroiden, sowohl bei Beginn (Diagnosepunkt und Beginn der antimikrobiellen Therapie) als auch später; wie Steroid abgesetzt wird; Management von Rückfällen von Infektionen oder Entzündungen; wann Cross-Linking, photodynamische Therapie oder therapeutische Keratoplastik angewendet werden sollte. Es wird Beweise geben, die zeigen, wie die Verwendung eines solch detaillierten Protokolls hohe Heilungsraten sowohl bei Pilz- als auch bei Protozoenkeratitis ermöglicht hat und wie solche Protokolle allen Kollegen, die sowohl häufige als auch seltene Ursachen der Keratitis behandeln, von Nutzen sein können.
Dart et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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