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Die größte Herausforderung für touristische Reiseziele besteht darin, sich einzigartig zu machen, auf kulturelle Identität zu setzen, ethische Werte und Nachhaltigkeit zu berücksichtigen und langfristig erfolgreich zu sein. Dies ist besonders interessant in Sonnen- und Strandtourismusgebieten. In den letzten Jahren haben saisonale Lebensmittel- und Freizeitmärkte jedoch erheblich zugenommen, um regionale Authentizität und die Teilnahme an lokalen Gemeinschaften zu fördern. Das Management dieser temporären Lebensmittelmärkte wird tendenziell mit sozialer Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht, wobei der Fokus auf Themen wie das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung, den Erhalt des kulturellen Erbes, die Gemeinschaftsbeteiligung an der Entwicklung und Planung des Tourismus sowie Gesundheit, Hygiene und Sicherheit gerichtet ist. Dieses Papier analysiert die Relevanz dieser sozialen Nachhaltigkeitsfragen für den Markt La Santa, eine Sommerveranstaltung für Lebensmittel und Freizeit, die sich in einer Strand- und Sonnengemeinde an der Costa Brava (Katalonien) befindet. Bei der Verwendung von nicht zufälliger gezielter Stichprobenahme basiert die qualitative Methodik auf halbstrukturierten Interviews mit 20 verschiedenen Interessengruppen in dieser Veranstaltung. Sekundärdaten zur wirtschaftlichen Situation und „graue“ Literatur zu diesem Markt werden ebenfalls verwendet. Die Ergebnisse zeigen ständiges, positives Engagement der lokalen Gemeinschaft und privater Organisationen zur Verbesserung der La Santa Markterfahrung, die mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil ihrer Sommeragenden ist. Dieses Papier trägt zur Literatur bei, indem es das Potenzial von Sommerlebensmittelmärkten anerkennt, die wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit einer Küstengemeinde zu fördern. Die Ergebnisse sind nützlich, um den öffentlichen und privaten Sektor in der Region dabei zu unterstützen, die Stärken und Schwächen der Rolle lokaler Lebensmittelprodukte auf Sommermärkten zu identifizieren, um deren Authentizität und soziokulturellen Wert zu stärken.
Crespi‐Vallbona et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.