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Nicht-binäre Personen machen etwas mehr als die Hälfte der trans Population im Vereinigten Königreich aus, und jüngere Menschen sind wahrscheinlicher, sich als nicht-binär zu identifizieren als Personen über 35. Trotz dieser zunehmenden Anerkennung werden nicht-binäre Identitäten und Erfahrungen weiterhin weitgehend missverstanden. Ebenso werden, wenn universitäre Richtlinien zur Trans-Inklusion ausschließlich auf Modelle der binären oder medizinischen Transition fokussiert sind, die Bedürfnisse nicht-binärer Studierender nicht vollständig adressiert. Im Kontext eines erhöhten Fokus auf die Teilnahme und den Erfolg marginalisierter sozialer Gruppen im Hochschulbereich und eines sozialen sowie politischen Gegenwinds gegen Gleichheit, Diversität und Inklusionsarbeit sind Fragen, wie nicht-binäre Studierende an Universitäten gedeihen können, drängend. Die Inklusion und Erfahrungen nicht-binärer Personen in der Hochschulbildung haben wenig gezielte Aufmerksamkeit erhalten. Dieser Artikel stützt sich auf Daten aus der größten Umfrage bisher zu nicht-binären Studierenden im Vereinigten Königreich und beginnt, diese Lücken zu schließen. Wir heben die Bedeutung der Themen 'Pipi machen' und 'Pronomen' in den Lebensrealitäten nicht-binärer Studierender in der Umfrage hervor und zeigen die nachteiligen Auswirkungen des Mangels an Anerkennung auf das Lernen und das Leben der Studierenden an der Universität. Wir kommen zu dem Schluss, dass Universitäten über 'Pipi machen und Pronomen' hinausgehen müssen, um die Hochschulbildung als einen zugänglichen und inklusiven Raum neu zu denken.
Benato et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.
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